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KI-Sichtbarkeit: Warum Medienberichte für ChatGPT, Claude & Co. wichtiger werden

vor 10 Minuten
3 Min. Lesezeit

Du googelst heute nicht mehr z. B. nach „Expertin in (ORT)“. Du fragst ChatGPT: „Welche Expertin in (ORT) kennt sich richtig gut mit (THEMA) aus?“ Heute entscheidet nicht mehr nur die erste Google-Seite darüber, wer in deiner Auswahl landet. Was KI über dich im Netz findet, wird immer wichtiger. Exakt da werden Medien spannend.


(Dieser Text ist an einem Montagabend, dezent nach 22 Uhr, im Hotelbett entstanden. In Tirol trafen sich Gastgeberinnen aus Spitzenrestaurants zum KI-Workshop. Ich war als Journalistin dabei und berichtete darüber.)

 

Auch als Medienmentorin sitze ich weiterhin regelmäßig auf der anderen Seite: in Redaktionen, bei Terminen, mitten im journalistischen Alltag.

 

Und heute sind dabei zwei meiner Welten ziemlich schön zusammengekracht: KI-Sichtbarkeit und Medien.


Die Art, wie wir nach Menschen, Unternehmen und Expertise suchen, verändert sich. Wir googeln nicht mehr nur, wir fragen ChatGPT, Gemini & Co.: "Wer kennt sich mit (THEMA) aus?", "Welche Expertin kannst du mir für (THEMA) empfehlen?" oder "Wer bietet (ANGEBOT) in meiner Nähe an?"

 

Als Antwort bekommen wir Namen und Empfehlungen geliefert, ohne uns vorher durch zehn Websites zu klicken. Das macht eine Frage für dein Business ziemlich relevant: 


KI-Sichtbarkeit: Warum Medienberichte für ChatGPT & Co. wichtiger werden
Wenn KI dich empfehlen soll, muss sie dich als relevant erkennen. Wo kommt deine Relevanz her? Aus Quellen, die du selbst beeinflussen kannst - und aus Quellen, in denen andere über dich sprechen.

 

Empfiehlt ChatGPT dich? Was Medienberichte mit deiner KI-Sichtbarkeit zu tun haben

 

Eine KI kann nur mit dem arbeiten, was sie über dich und dein Thema findet. Natürlich beginnt das bei deinen eigenen Kanälen wie deiner Website, deinem Google-Unternehmensprofil und deinen Social-Media-Kanälen. Dort sollte glasklar sein, wer du bist, was du anbietest und wofür dein Name steht.

 

Richtig interessant wird es dort, wo nicht mehr nur du über dich sprichst.


Auf deiner Website kannst du jederzeit schreiben: "Ich bin Expertin für XY" und auf Instagram kannst du das jeden Tag wiederholen.

 

Wenn eine Journalistin dich zu deinem Thema interviewt, ein Magazin über deine Arbeit berichtet oder du in einem Podcast als Expertin eingeladen wirst, entsteht eine andere Art von Spur.

 

Dann hat jemand außerhalb deines Unternehmens entschieden: Das ist relevant, darüber berichten wir.

 

Medien bringen weiteren Radius für dein Business


Diese Spur kann weit über deine eigene Bubble hinausreichen. Genau deshalb denke ich Medienarbeit 2026 längst größer als: „Juhu, ich war in der Zeitung.“

 

Ein Medienbericht erreicht heute nicht nur die Menschen, die ihn an diesem Tag lesen, sehen oder hören. Er ...

  • bleibt online auffindbar

  • verbindet deinen Namen mit deinem Thema

  • erreicht komplett neue Menschen bei ihrer Recherche


Und öffentlich zugängliche Inhalte können – abhängig vom jeweiligen KI-System und der konkreten Suche – auch Teil dessen werden, worauf KI-gestützte Antworten und Suchen zurückgreifen.

 

So wird aus Medienpräsenz auch digitale Reputation.


KI-Sichtbarkeit: Warum Medienberichte für ChatGPT & Co. wichtiger werden
KI-Sichtbarkeit: Warum Medienberichte für ChatGPT, Claude & Co. wichtiger werden

 

Diese Reputation kannst du nicht vollständig auf deinen eigenen Kanälen herstellen. Die Basis dafür kannst du legen - mit einer klaren Positionierung, relevanten Inhalten, aktuellen Informationen und einem guten digitalen Auftritt. Was andere über dich veröffentlichen, kommt dazu.

 

Deshalb finde ich diese Frage gerade so spannend:

Wenn jemand morgen eine KI nach einer Expertin für genau DEIN Thema fragt – welche Spuren findet sie von dir im Netz?

 

Nur deine eigene Website und deine Instagram-Posts? Oder auch Interviews, Artikel, Podcasts und Erwähnungen, die deinen Namen längst mit deiner Expertise verbinden?


Dauerbrenner statt Sprint für deine Sichtbarkeit


Für mich ist das ein weiterer guter Grund, Medienarbeit nicht als einmaligen PR-Stunt zu betrachten. Dein Name darf an den richtigen Stellen auftauchen. Und zwar auch dort, wo du ihn nicht selbst hingeschrieben hast. Wie du die Geschichten in deinem Business findest, die für Redaktionen interessant sind, welche Medien wirklich zu dir passen und wie du selbst auf Journalist:innen zugehst, lernst du mit mir in ON THE MAP.


Kein theoretischer PR-Kurs, sondern vier Wochen 1:1 mit einer Journalistin, die nach wie vor selbst in Redaktionen sitzt und genau weiß, wie dort entschieden wird.




 
 
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