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Harry Potter: Ausstellung in Wien, Vergleich mit London

Tief ins Harry-Potter-Universum bin ich für die Salzburger Nachrichten eingetaucht. Weil: In Wien gibt's bis März Magisches in einer Ausstellung. Ist sie eine Alternative zur Warner Bros. Studio Tour bei London?


25 Jahre ist es her, seit Harry Potter zum ersten Mal die Hauptfigur in einem Roman von J. K. Rowling gab. Die Premiere des ersten Films feiert auch schon ihren 20er. Ja, die Zeit vergeht. Was für ein Glück, dass es immer wieder Wärmendes für die Herzen echter Potter-Fans von damals und heute gibt. Aktuell eben in Wien.


Nicht der dampfende Hogwarts-Express, sondern die Schnellbahn-Linie S80 (Station Erzherzog-Karl-Straße) bringt Neugierige zur Ausstellung. Sie ist zwar vergleichsweise überschaubar - und trotzdem darf man die Augen gut aufsperren, um alles zu sehen, was sich an Details und Interaktivem in den Räumen verbirgt. Auch wenn die Schau nicht über die Power und Weitläufigkeit der Studio-Tour in England verfügt, bietet sie jede Menge Bekanntes aus den Erfolgs-Filmen. Dazu gibt's ausreichend Gelegenheiten, Lustiges und Kreatives für Instagram zu fotografieren.


Mit einem Armband ausgestattet spaziert man als "Schüler:in" eines der vier Häuser Hogwarts eine gute Stunde lang mit den anderen, recht zahlreichen Besucher:innen durch die Potter-Welt. Die überlegten Details lösen bei Erwachsenen vielleicht keine freudigen Überraschungs- und Verzückungsschreie aus, doch die technischen Gadgets und die Instagram-würdigen Fotoideen sind allemal einen Besuch wert.

Schauplatzwechsel in den Süden Englands: In Watford, nicht weit außerhalb von London, gibt es seit Jahren Originales in Hülle und Fülle zu sehen. #Potterverse quasi Hilfsausdruck. In diese Welt bin ich 2016 abgetaucht, bei einer meiner Lieblings-Pressereisen.


Was es in den Warner Bros. Studios zu sehen gab? Wahrscheinlich alle, alle Requisiten. Plus einige echte Stücke Filmgeschichte. Beispielsweise Gleis 9 ¾ - wo ich spielend den Wagen samt Hedwig, Krummbein und Krätze durch die Mauer geschoben habe, siehe Beweisfoto unten -, das fliegende Auto (das bei uns bombenfest am Boden stand und sich nicht in die Lüfte bewegen ließ) oder die geschäftige Winkelgasse.

Aus den Studios ist die Tatsache in Erinnerung geblieben, dass Eltern für ihren drängendem Nachwuchs bei jeder einzelnen Station (Foto mit dem Besen, Foto mit dem fliegenden Ford Angila, Butterbier-Verkosten) ein paar Pfund extra ausgeben mussten. Der Eintritt - heute knapp 60 Euro für eine erwachsene Person - war die Basis. Doch die Kirschen auf der Sahnehaube wollten freilich gesondert bezahlt werden.


Zum Geldausgeben war ich dann allerdings selbst schnell verleitet: Der ausgedehnte Rundgang endet mit einem beeindruckenden Fan-Shop. Ich habe mich für den Elderstab entschieden; er steht seither in der Küche.

Die Harry-Potter-Ausstellung ist bis März in Wien zu Gast und schlägt mit knapp 30 Euro für Erwachsene zu Buche. Nach der Europa-Premiere in Wien geht es weiter durch Europa.

Fotos © SN | privat

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