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Kinda chic: nicht viral gehen, nicht jedem Algorithmus hinterherrennen

Seit 1854 kleben Menschen Botschaften auf Litfaßsäulen. Diese zylindrischen Dinger sind damit altehrwürdige Medien, weil sie Botschaften transportieren - seit 172 Jahren. Derzeit klebt ein besonders schöner Spruch auf einer dieser Säulen, die sich nahe unserer freien Readktion hier in Salzburg befinden. Darauf zu lesen:


Geh viral, ich bleib da.

Sind das nicht eine entspannende Worte?


Vor allem für all die Selbstständigen und Personal Brands, die tagtäglich Stunden auf Insta verbringen, Content kreieren, sich mit dem Dreh von Reels plagen und diesen "Mountain of Cringe" am liebsten schnell verlassen würden.


"Geh viral, ich bleib da" steht auf dieser Litfaßsäule in Salzburg. Weniger Social Media, mehr Präsenz in Zeitung, Magazin, Radio!

Während der KI-Wahnsinn von allen Seiten das Leben fest in der Hand hat, gefällt mir der Gedanke noch viel mehr, mit wichtigen Botschaften in "echten" Medien aufzutauchen.


Was macht es mit dir, wenn du daran denkst, dass ein Interview mit dir im Wochenendteil einer Zeitung auftaucht? Oder wenn du für ein Magazin interviewt wirst?


So sehr ich Podcasts liebe und neugierig durch Fernsehprogramme zappe: Das entspannte Blättern durch Printmedien schlägt nichts. Ich kann so lange auf einer Seite bleiben, wie ich möchte. Oder zurückblättern, wenn mir ein Artikel besonders zu denken gibt.


Stell dir vor, dein Traumkunde blättert zurück auf die Seite, auf der du über dein Business oder dein Herzensthema sprichst.


Was denkst du passiert, wenn dich diese Person über einen Bericht in einem großen Medium kennenlernt?

Wie wird die Kontaktaufnahme laufen, wenn dieser Mensch den Impuls hat, mit dir zu arbeiten - und wie die Zusammenarbeit?


Sollen doch die anderen viral gehen.

Wir bleiben da.

Da, wo uns die Richtigen sehen, lesen, hören.





 
 
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