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Pressearbeit: Warum sie bei vielen Unternehmerinnen nicht funktioniert

Ein Satz, den ich nicht mehr hören kann? Bitte sehr: „Ich habe es schon einmal mit Pressearbeit versucht. Das hat überhaupt nichts gebracht.“ Wenn ich frage, was genau passiert ist, kommt als Antwort, dass eine Pressemitteilung geschrieben wurde, ein paar Redaktionen herausgesucht, alles verschickt, gewartet. Dass daraus nichts geworden ist, überrascht mich nicht.


Dabei wäre das Thema vielleicht ganz gut gewesen. Das Problem: Höchstwahrscheinlich ist Pressearbeit mit Werbung verwechselt worden.


Der Unterschied? Werbung möchte überzeugen, Journalismus möchte informieren.


Das klingt nach einem kleinen Unterschied, tatsächlich entscheidet dieser Gedanke darüber, ob eine Geschichte im digitalen Papierkorb landet oder auf dem Konferenztisch einer Redaktion.


Pressearbeit? Unbedingt! Nur ... bitte schlau


Als Journalistin habe ich unzählige Presseaussendungen gelesen. Zig-Tausende wahrscheinlich. Viele davon waren sorgfältig geschrieben, professionell gestaltet - und trotzdem vollkommen uninteressant.


Versteh mich nicht falsch, Unternehmen haben keine schlechte Arbeit geleistet, aber sie haben den fehler gemacht, dass sie ausschließlich über sich selbst gesprochen haben.


Redaktionen denken anders. Sie stellen sich nicht die Frage, was ein Unternehmen erzählen möchte. Sie überlegen, was ihre Leserinnen und Leser interessiert, überrascht oder weiterbringt.


Genau deshalb beginnt gute Pressearbeit nicht mit einer Pressemitteilung. Sie beginnt mit einer Geschichte.


Michaela Hessenberger ist Journalistin und Medien Mentorin. Sie zeigt, wie Pressearbeit gelingt.

Der Stoff für Geschichten, die Medien wollen


Genauer: Mit einer Geschichte, die auch dann spannend wäre, wenn der Name deines Unternehmens gar nicht vorkäme. Das fällt vielen Unternehmerinnen schwer, wenn sie ihre ersten Infos für Redaktionen zusammenstellen. Verständlicherweise.


Sie beschäftigen sich jeden Tag mit ihrem Angebot und möchten zeigen, wie viel Herzblut, Wissen und Arbeit darin steckt. Journalistinnen und Journalisten suchen jedoch keinen Werbetext, sondern einen Ansatz, der für ihre Leserinnen einen Mehrwert schafft.


Diesen Perspektivwechsel erleben meine Teilnehmerinnen in ON THE MAP oft schon im ersten Termin.


Story first - alles andere muss warten


Denn gleich zu Beginn geht es nicht mehr darum, das eigene Angebot möglichst ausführlich zu beschreiben. Stattdessen fragen wir:

  • Warum sollte genau dieses Thema jetzt erzählt werden?

  • Welche Entwicklung steckt dahinter?

  • Welche Frage beschäftigt die Menschen?

  • Welche Expertise kannst du dazu einbringen?


Erst wenn diese Antworten klar sind, sprechen wir über Redaktionen, Medien oder Pitch-Mails.


Warscheinlich steckt an diesem Punkt der größte Irrtum rund um Pressearbeit; viele glauben, sie beginne mit dem Schreiben.


Ich bin überzeugt, sie beginnt mit dem Denken. Mit der Fähigkeit, das eigene Business für einen Moment durch die Augen einer Journalistin oder eines Journakisten zu betrachten.

Nur so kommt es zu Geschichten, die veröffentlicht werden.


Zeit für eine Strategieänderung


Wenn du Pressearbeit bisher als etwas erlebt hast, das viel Zeit kostet und wenig bringt, liegt das ziemlich sicher nicht an deinem Thema, sondern darauf, dass du einen anderen Blick darauf wirfst.


Genau den entwickeln wir gemeinsam in ON THE MAP.



Über die Autorin:


Ich bin Michaela Hessenberger, Journalistin und Medien-Mentorin. Seit beinahe 20 Jahrenarbeite ich mit Redaktionen und weiß, welche Geschichten veröffentlicht werden und warum andere nie über den Schreibtisch hinauskommen.

In meinem Medien Mentoring ON THE MAP zeige ich Unternehmerinnen, wie sie genau diesen journalistischen Blick für ihr eigenes Business entwickeln.

 
 
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