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Wie komme ich in die Medien?

Viele Unternehmerinnen glauben, sie müssten erst bekannter werden, bevor Journalistinnen und Journalisten über sie berichten. Nach fast 20 Jahren in Redaktionen kann ich dir sagen: Dieser Gedanke hält die meisten klein.


„Michaela, wie komme ich in die Medien?“ - Diese Frage höre ich besonders oft und meistens kommt dieser kleine Nachsatz: "Wahrscheinlich bin ich dafür noch nicht bekannt genug ..."


Moment! Nach beinahe 20 Jahren als Journalistin kann ich dir sagen: Bekanntheit war in keiner Redaktion, für die ich gearbeitet habe, das entscheidende Kriterium. Wäre es so, würden immer dieselben Menschen in Zeitungen, Magazinen oder Podcasts auftauchen.


Tatsächlich entscheiden Redaktionen nach einer ganz anderen Frage:

Ist diese Geschichte für unser Publikum interessant?


Was Medien suchen


Das klingt nach einem kleinen Unterschied, in Wahrheit ist der riesengroß. Denn du musst nicht mehr überlegen, ob du wichtig genug oder groß genug bist. Du beginnst darüber nachzudenken, welchen Gedanken, welche Erfahrung oder welche Expertise du mitbringst, die andere Menschen weiterbringt. Das ist der Stoff, aus dem Geschichten für Medien entstehen.


Viele Unternehmerinnen feilen an ihrer Website, investieren in neue Fotos, posten regelmäßig auf Instagram und hoffen, irgendwann entdeckt zu werden. Das alles kann sinnvoll sein. Trotzdem wird kaum eine Redaktion anrufen, weil dein Feed schön aussieht.

Journalist:innen suchen schlichtweg keine perfekten Instagram-Profile. Sie suchen Themen.

Und die stecken meistens ganz woanders, als Unternehmerinnen denken.


In die Medien kommen: Jede hat viele Geschichten


Ich habe Frauen begleitet, die anfangs überzeugt waren, nichts Spannendes erzählen zu können. Nach unserem ersten Gespräch lagen plötzlich fünf oder sechs Geschichten auf dem Tisch, über die eine Redaktion tatsächlich berichten konnte. Diese Geschichten haben wir nicht erfunden! Wir haben einfach den journalistischen Blick auf die Arbeit dieser Frauen geworfen.


Genau das ist übrigens der größte Unterschied zwischen Marketing und Medienarbeit:

Marketing startet mit der Frage: Wie verkaufe ich mein Angebot?

Journalismus beginnt mit der Frage: Warum sollte sich jemand dafür interessieren?


Diese Perspektive verändert, wie du über dein eigenes Business denkst, weil nicht du und dein Angebot im Mittelpunkt stehen, sondern der Nutzen deiner Geschichte für andere Menschen. Für das Publikum eines Mediums.


Welche Geschichten stecken in dir und deinem Business?


Mein Medien Mentoring ON THE MAP beginnt nie mit einer Liste von Journalistinnen und Journalisten und auch nicht mit einer vorgefertigten Pitch-Mail. Wir entwickeln zuerst deine Themen. Erst wenn klar ist, welche Geschichten wirklich in dir stecken, sprechen wir darüber, welches Medium dazu passt und wie du die Redaktion ansprichst.


Viele glauben, in die Medien zu kommen sei Glück oder eine Frage der richtigen Kontakte.

Ich halte das für einen Mythos.


Wie komme ich also in die Medien?


Natürlich hilft ein Netzwerk. Viel entscheidender ist aber, ob du verstanden hast, wie Redaktionen denken. Sobald du diesen Blick einmal verinnerlicht hast, verändert sich deine Medienarbeit dauerhaft. Du wartest nicht mehr darauf, entdeckt zu werden. Du weißt, welche Geschichten du erzählen kannst und wem du sie anbietest.


Die wichtigste Antwort auf die Frage „Wie komme ich in die Medien?“ hat nichts mit Bekanntheit zu tun. Medienpräsenz kommt, wenn du lernst, dein Business mit den Augen einer Journalistin, eines Journalisten zu betrachten.



Über die Autorin:

Ich bin Michaela Hessenberger, Journalistin und Medien-Mentorin. Seit beinahe 20 Jahren arbeite ich mit Redaktionen und weiß, welche Geschichten veröffentlicht werden und warum andere nie über den Schreibtisch hinauskommen.

In meinem Medien Mentoring ON THE MAP zeige ich Unternehmerinnen, wie sie genau diesen journalistischen Blick für ihr eigenes Business entwickeln.

 
 
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