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Warum niemand deine Presseaussendung liest

Löschen, löschen, löschen: An manchen Tagen klingelt mein E-Mail-Programm (und das viiieler anderer Journalistinnen und Journalisten) 40, 50, 60 Mal. Ein Pressetext nach dem anderen trudelt ein.


Einen nach dem anderen lösche ich - wenn er bestimmte Merkmale aufweist.


Wichtig zu wissen: Journalist*innen haben NULL Lust, Werbung für dich und dein Angebot zu machen. Deshalb kommen Pressetexte, die du beispielsweise von einer Agentur über einen Verteiler ausschicken lässt, auch nicht gut an und werden meist einfach ignoriert.


Was kannst du als Solopreneur, Brand oder Unternehmen tun?


  • Vermeide und eliminiere a-l-l-e-s aus deinen Infos an die Medien, was auch nur irgendwie nach Werbung aussieht.


  • Lass die Finger vom (wie ich es gern nenne) "Prinzip Gießkanne", bei dem du x Adressen in einem Verteiler mit deiner Info versorgst.


  • Mach dir die Mühe und nimm deine Pressearbeit selbst in die Hand. Kommunikation ist Chef*innen-Sache. Das ist professionell und schlau.


Medien suchen Storys
Niemand will getarnte Werbung bekommen - gute Geschichten dafür schon.

Mit dem Wissen, wie Journalist*innen und Redaktionen ticken, hast du allerdings beste Chancen, mit deiner Message trotz allgemeiner Info- und Werbeflut gelesen und wahrgenommen zu werden.


Wenn du lernen willst, wie das geht, ist mein Medien Mentoring perfekt für dich.



Diese lästigen Dinge kannst du bei einer Presseaussendung easy vermeiden


Showstopper 1: große anonyme Presseverteiler

Mails, die offensichtlich an einen großen Verteiler mit vielen, vielen Adressen gehen, landen bei mir in aller Regel im digitalen Papierkorb. Auch eine anonyme Ansprache ("Guten Tag", "Sehr geehrte Redaktion", ...) zeigt mir schon: Hier kommt getarnte Werbung aus einer Agentur.


Showstopper 2: die Betreffzeile der Mail

Papierkorb-Alarm herrscht auch, wenn Agenturen den kurzen und total wertvollen Platz in der Betreffzeile einer Mail mit Worten wie "Pressemeldung" oder "Presseaussendung" vergeuden.


Showstopper 3: werbliche Adjektive

Viele Agenturen verringern deine Chancen, in gute Medien zu kommen, deutlichst, weil sie werblich texten. Attribute wie "innovativ" und andere marktschreierische Übertreibungen schrecken Journalist*innen ziemlich sicher ab.



Qualität vor Quantität in der Pressearbeit


Also pack die "Gießkanne" weg, mit der du x Medien auf einmal mit deiner Info versorgen möchtest.


Nochmal: Liefere niemals Werbung!


Setz stattdessen auf starke, interessante und echte Geschichten, die auch zu dem Medium passen, in das du mit deiner Message reinkommen willst. Denn Journalist*innen suchen immer gute Storys.


Die kannst du liefern. Am besten gezielt. Ohne Werbe-Mist.



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